Der Seilzug

So geht's...

Mit einem Hubschrauber wird das erste Vorseil (Dyneemaseil -  Ø 22mm | Mindestbruchkraft 30 to, Gewicht per 100 Meter = 26 kg) von der Talstation zur Stütze 2 bei der Bergstation am Grafenberg geflogen. Dieses Kunststoffseil bleibt während des Arbeitsganges stets aufgespannt und liegt auf drei provisorisch errichteten Hilfsstützen auf.

Von der Stütze 2 wird das Dyneemaseil mit einer Winde zur Bergstation gezogen und an der Trommel der Seilzugmaschine befestigt.

Im nächsten Schritt wird das Dyneemaseilende an der Bergstation mit dem zweiten Vorseil (Stahlseil Ø 40mm | Mindesbruchkarft 128 to)  verbunden und zur Talstation gezogen.
Der Bodenabstand vom Vorseil beträgt bei der Querung der Hauptstraße zirka 100 Meter.

An der Talstation wird nun schließlich und endlich das Vorseil mit dem ersten Tragseil Ø 64 mm mittels eines Vergußkegels verbunden und ebenfalls über die Hilfsstützen und ohne Bodenkontakt zum Grafenberg gezogen. Dafür muss das Tragseil unmittelbar nach der Seiltrommel an der Talstation mit zirka 35 to gebremst werden.
 

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Sobald die Verbindung vom Tragseil zwischen Talstation und Bergstation steht wird dieses in der jeweiligen Station mit einem Flaschenzug eingezogen, auf den Poller aufgewickelt und gespannt.

Der bis jetzt beschriebene Vorgang wiederholt sich nun für die weiteren 3 Tragseile sowie beim Überspannen mit dem Zugseil. Somit erklärt sich auch der Zeitaufwand von zirka 8 Wochen Seilzug!

Der letzte Schritt ist das Spleißen vom Zugseil. Dafür wird zwischen Talstation und Stütze 1 (unmittelbarer Nähe Flying Mozart Mittelstation) ein „Spleißgerüst“ auf einer Länge von zirka 60 Metern an die beiden Tragseile von Spur 1 montiert.

3D Video

So wirds dann aussehen...

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